Öffnungszeiten:  Montag:  ab 18:30 Uhr Jugendtraining (kein Training in den Ferien!)
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 ab 20:00 Uhr Training (KK (50m) + LG) und Wirtschaftsbetrieb
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Mittwoch:  ab 18:30 Uhr Jugendtraining (kein Training in den Ferien!)
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Sonntag:  10:00 - 12:00 Uhr Training (KK (50m) + LG) und Wirtschaftsbetrieb

 


Königsschießen 2017


Ehrende und Geehrte (von links): OSM Hans-Martin Osswald, Wjatscheslaw Mutas, Werner Schneckenburger, Ralf Beathalter (hinten), Rolf Becher, Lena Asmussen, Tia Kuderer, Frederik Delakowitz und André Berg.

Beim Königsschießen der Schützen in Schutterwald gab es eine bemerkenswerte Scheibe und einen Schützenkönig, der einen langen Atem bewies.

Das Königsschießen des Schützenvereins am Samstag zeigte, wie attraktiv die Veranstaltung ist: 40 Personen nahmen daran teil. Das lag auch an beachtlichen Details. Das Schützenhaus war weihnachtlich geschmückt, und Oberschützenmeister Hans-Martin Osswald freute sich in seiner Begrüßung über die rege Teilnahme.

Drei Wettbewerbe

Nach dem Hauptgang wurden drei Wettbewerbe geschossen: die Schützenliesel auf eine Glücksscheibe, der Jugendkönig / die -königin auf eine verdeckte Jugendkönigsscheibe und Schützenkönig oder -königin auf eine verdeckte Königsscheibe.
Die Jugend kam zuerst an die Reihe. Jugendschützenkönig wurde Frederik Delakowitz, 1. Ritterin des Jugendkönigs ist Tia Kuderer, 2. Ritter André Berg; Schützenliesel ist nun Lena Asmussen (bei ihrer ersten Teilnahme). Gegen 23.30 proklamierten die Schützen den neuen Schützenkönig 2017 mit den Worten: »Der König ist tot, es lebe der König«.
Neuer Schützenkönig 2017 ist Werner Schneckenburger und hat für den Königsschuss mehr als 50 Schuss benötigt. Er ist seit 1964 im Verein und war bisher nicht einmal Schützenkönig. Er hat lange warten müssen, doch in diesem Jahr hat es endlich geklappt. 1. Ritter des Schützenkönigs ist Rolf Becher geworden, 2. Ritter Wjatscheslaw Mutas (Watschi). Das Motiv der Scheibe hatte es in sich und stellt einen Vorfall bei den Renovierungsarbeiten der Toilettenanlagen dar. Darauf zu sehen ist Frank Hansmann, dem beim Streichen ein Missgeschick mit dem Farbeimer passiert ist. Nach den Prämierungen würdigte Schützenmeister Ralf Beathalter die Schützen und die Helfer und den OSM Hans-Martin Osswald.
Der Abend klang nach der obligatorischen Schnapsrunde des Schützenkönigs noch in geselliger Runde mit vielen Gesprächen, guter Musik und reichlich Getränken aus.

Aus dem Offenburger Tageblatt vom 12.12.2017
https://www.bo.de/lokales/offenburg/werner-schneckenburger-ist-der-koenig

Dorfmeisterschaft 2017

Dorfmeisterschaft wird verschoben

Leider müssen wir mitteilen, dass wir die vom 02. bis zum 05. November terminierte Dorfmeisterschaft aus organisatorischen Gründen auf einen späteren Zeitpunkt verschieben müssen.
Sobald ein Ersatztermin gefunden ist, werden wir darüber informieren. Die Entscheidung für die Verschiebung ist uns nicht leicht gefallen – wir bitten um Entschuldigung und Ihr Verständnis.

Königs- und Jugendkönigsschießen 2016

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Erfolgreich (von links): Schützen-Liesel Edith Kazmaier, Anne und Otto Kazmaier, Schützenkönig Ralf Beathalter, Hans Trunk, Robin Hansert, Jugendschützenkönig Keanu Huber, Violetta Belaev und Oberschützenmeister Hans-Martin Osswald.

Ralf Beathalter wurde nach 1988 zum zweiten Mal zum Schützenkönig gekürt. Freude gab es auch bei Schützen-Liesel Edith Kazmaier.

In den vergangenen Jahren gab es beim Schützenverein so manche Neuerungen, doch beim Königsschießen steht die lange währende Tradition nach wie vor im Vordergrund. Seit über einem halben Jahrhundert wird die vereinsinterne Weihnachtsfeier mit dem Königsschießen verbunden – für die Mitglieder der Höhepunkt im Vereinsjahr.

Der erste Schuss
Mit fast 50 Teilnehmern wurde es an jenem Samstagabend eng im Schützenhaus. Gemütlichkeit bei weihnachtlicher Stimmung und die alljährliche Spannung um den Wettbewerb zur Ermittlung des Schützenkönigs. Zwischen Hauptgericht und Dessert des Festmenüs war es dann soweit. Der noch amtierenden Schützenkönigin Anne Kazmaier war es vorenthalten, den ersten Schuss auf die Königsscheibe abzugeben.
Bei Dunkelheit auf 50 Metern Entfernung die beleuchtete Scheibe zu treffen, war für manchen nicht die leichteste Prüfung. Das Ergebnis war einmal mehr Glücksache. Denn über den Titel entschied Fortuna. Die Königsscheibe war verdeckt. Niemand wusste, wo der Zielpunkt angebracht war, sodass die Spannung eine weitere Stunde anhielt. Doch dann war es soweit. Der stellvertretende Vorsitzende, Schützenmeister Ralf Beathalter, enthüllte die Scheibe. Dieses Jahr brauchte er nicht mit dem Zollstock nachzumessen. Die Abstände der drei Erstplatzierten zum Zielpunkt waren mit dem bloßen Auge leicht zu erkennen.
Zunächst zeichnete Beathalter Hans Trunk und Otto Kazmaier zum ersten und zweiten Ritter aus.

Glück für Beathalter
Dann musste Vereinsvorsitzender Hans-Martin Osswald die Zeremonie fortführen. Denn schließlich war es Ralf Beathalter selbst, der mit seinem Glücksschuss zu Königs­ehren kam und von Vorgängerin Anne Kazmaier die von Jahr zu Jahr schwerer werdende Königskette überreicht bekam. Mit einer Erinnerungsmedaille an der Kette werden sowohl Kazmaier wie auch Beathalter die Vereinstradition weiter fortführen.
Ebenfalls zum zweiten Mal Glück hatte Edith Kazmaier. Nach drei Luftgewehr-Schüssen auf die Glücksscheibe ließ sie ihre Mitstreiterinnen hinter sich und wurde mit dem Zinnteller der Schützen-Liesel belohnt. Als gelungenes Experiment sahen die Vereinsmitglieder die Integration des Jugendkönigsschießens an, nachdem der Nachwuchs bisher in einer separaten Veranstaltung ihren König ermittelte. Am größten war die Freude allerdings bei Jugendschützenkönig Keanu Huber.
Robin Hansert und Violetta Belaev reihten sich als die beiden Ritter hinter ihm ein.
Bei der obligatorischen Schnaps-Runde auf den neuen  Schützenkönig blieb die Jugend zwar außen vor, doch beim feierlichen Trinkspruch, dem dreifachen »Horrido«, durfte der Nachwuchs schon üben.

Autor:
Frank Hansmann
Quelle:

Weißwurstschießen 2016

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Erfreulichen Besucheranklang fand das Weißwurst-Schießen beim Schützenverein Schutterwald, das längst als Geheimtipp für ein gemütliches Oktoberfest mit sportlicher Note gilt. Die Menge an leuten zeitigte ein ganz besonderes Ereignis.

Am Tag der Deutschen Einheit, dem Montag, ging es im Schützenhaus wieder einmal um die Wurst. Wörtlich betrachtet allerdings nur bis zum frühen Nachmittag. Der zu den Vorjahren nochmals gestiegene Besucheransturm stellte das Motto Weißwurst-Schießen ab 14 Uhr in Frage.
Viele Starter
Dies lag nicht daran, dass nach alter Tradition die Weißwürste in Bayern das 12 Uhr-Läuten nicht hören dürfen, sondern schlicht und einfach am großen Starterfeld beim nicht ganz ernst gemeinten Schießwettbewerb.
Dennoch war sportliches Geschick gefragt. Wer gut mit dem Kleinkalibergewehr gezielt und ein ansprechendes Trefferbild auf der 50 Meter entfernten Zielscheibe platzieren konnte, wurde mit einem Paar Weißwürste belohnt. Da die Helfer des Schützenvereins so manches Auge zudrückten und das Nachladen erlaubten, gab es fast durchweg sportliche und kulinarische Erfolgserlebnisse zu vermelden. Um 14 Uhr waren alle Weißwürste verspeist. Geschossen wurde in liegender Position auf den entsprechenden Pritschen.

Schießender Senior
Mit einer Ausnahme allerdings. Für den mittlerweile als Ehrengast zu sehenden Oskar Seigel wurde ein Schießstand kurzerhand umgebaut. Dem fast 94-jährigen Jungbrunnen wurde der Schießstand so eingerichtet, dass er sitzend auf einem Stuhl das Gewehr anlegen konnte. Erstaunlich, wie Seigel genügend Treffer landete und sich wie selbstverständlich seine Wurst verdiente. Offenbar hatte er sich auch darauf gefreut. Denn pünktlich um 10 Uhr eröffnete der Schutterwälder Senior als erster Teilnehmer den Schießwettbewerb.
Spaß und Geselligkeit waren nicht nur auf dem Schießstand Trumpf. Das stilecht geschmückte Schützenhaus und die zahlreichen Trachtenträger sorgten für mehr als nur einen Hauch Oktoberfest-Stimmung. Die Dirndl- und Lederhosenfans wurden an der Enzian-Bar mit einem hochprozentigen Alpen-Wässerle begrüßt.

Sonne genossen
Schon zur besten Frühschoppenzeit genossen die Besucher die sonnig gelegenen Sitzplätze im Hof. Um diese Ausweichmöglichkeit waren die Vereinsverantwortlichen um Vorsitzenden Hans-Martin Osswald recht froh.
Denn zur Mittagszeit war das »Wiesn-Zelt« voll besetzt. »Trotz stressigem Helferdienst hat es Freude bereitet zu sehen, wie viele Leute richtig Spaß an unserem schießsportlichen Gaudi-Wettbewerb hatten«, so das überaus zufriedene Fazit von Oberschützenmeister Osswald.

 

Aus dem Offenburger Tageblatt (Frank Hansmann) vom 07.10.2016
http://www.bo.de/lokales/offenburg/oktoberfest-ueberzeugt-mit-sportlicher-note

Ferienfreizeit 2016

 

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Sportschießen bedeutet viel Verantwortung

Zu dem diesjährigen Ferienprogramm folgten am vierten August wieder zahlreiche Jugendliche der Einladung des Schutterwälder Schützenvereins. Bevor es mit dem Schießen richtig losging, wurde vom Jugendwart bzw. Jugendtrainer Christian Göhringer theoretisches Wissen vermittelt. Zunächst erklärte er den Aufbau eines „Seitenspanners“, einem älteren Luftgewehrmodell. Dies verglich er anschließend mit einem moderneren Druckluftgewehr mit nachfüllbarer Kartusche, welches in diesem Jahr das erste Mal bei einer Ferienfreizeit zum Einsatz kam.

Doch beim Schießsport geht es nicht nur um die reine Technik. Durch das Training im Schützenverein lernt die Schützin bzw. der Schütze den verantwortungsvollen Umgang mit den Sportgeräten. Denn das Thema Sicherheit ist gerade im Schießsport natürlich sehr wichtig. Deshalb wurde deutlich erklärt, wie wichtig die richtige und sichere Handhabung einer Sportwaffe sei. So dürfe zum Beispiel niemals eine geladene oder ungeladene Waffe in Richtung eines Menschen zeigen. Um diese Sicherheit auch gewährleisten zu können, ist immer eine oder mehrere Aufsichtspersonen beim Jugendtraining oder Veranstaltungen anwesend.

Nach der Theorie wurden die Funktionen der Schießbekleidung durch Christian Göhringer erläutert. Er wies darauf hin, dass ein guter Stand und die richtige Haltung wichtige Bestandteile des Schießsports sind.

Durch die zahlreichen Probeschüsse lernten die Freizeitteilnehmer ihr Sportgerät langsam aber sicher kennen und zeigten großen Ehrgeiz. Dies machte sich im darauffolgenden Wettkampf auch bezahlt. Auch nach dem „offiziellen Schießen“ waren noch viele vom Ehrgeiz gepackt und versuchten immer bessere Ergebnisse zu erzielen, selbst als einige Teilnehmer bereits zu den anderen Aktivitäten wie Fußball, Tischkicker, Tischtennis oder Darts übergegangen sind.

Zum Abschluss wurde der Hunger mit großen Pizzen gestillt und die Ergebnisse des Wettkampfes vorgetragen. Für alle Teilnehmer gab es eine Urkunde als Erinnerung an die sportliche Erfahrung beim Schützenverein Schutterwald. Am Ende der Veranstaltung verdeutlichte Dieter Bürkle nochmal, dass es beim Schützenverein nicht nur allein um den Schießsport geht, denn auch die Kameradschaft und die Geselligkeit kommen nicht zu kurz.

Jeder Interessierte ist herzlich dazu eingeladen, ab dem 12.09.15 jeden Montag und Mittwoch ab 18:30 Uhr bis 20:00 Uhr beim Jugendtraining vorbeizuschauen.

Generalversammlung 2016

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Die Ehrung (von links): Rolf Becher (40 Jahre), Horst Weyreter (25), Schützenmeister Ralf Beathalter, Gerhard Osiander (60), Joachim Osswald (40), Alban Deger (60), Hans-Peter Kiefer (25), Karl Prien (40), Gerold Lang (40) und Oberschützenmeister Hans-Martin Osswald, der ebenfalls sein 40-jähriges Vereinsjubiläum feierte.

Die Mitglieder des Schützenvereins Schutterwald waren wieder fleißig – sie leisteten 1000 Helferstunden im vergangenen Jahr. Es gab weitere erfreuliche Nachrichten in der Hauptversammlung.

Fast ein Volltreffer war das vergangene Vereinsjahr des Schützenvereins. Das ging aus den Geschäftsberichten bei der Hauptversammlung am Montagabend vor einer stattlichen Mitgliederzahl hervor. Außer der sportlichen Beteiligung an den Luftgewehr-Rundenwettkämpfen standen die Ausrichtung der Dorfmeisterschaften für die örtlichen Vereine, das Ostereier- und Weißwurstschießen sowie die umfangreiche Sanierung etwa der Toilettenanlage im Vordergrund.

Angesichts der großen Hilfsbereitschaft zollte Oberschützenmeister Hans-Martin Osswald dem »harten Kern« der Helfer höchstes Lob – 1000 Helferstunden wurden geleistet.

Der Vorsitzende sah das Vereinsjahr durch die Sanierungsarbeiten geprägt. Dies habe »viel Schweiß und Geld gekostet« . 17 000 Euro investierte der Verein alleine in diesen Bauabschnitt. Bereits beantragte Zuschüsse geben Hoffnung auf Kostenbeteiligung. Als gutes Zeichen für die Zukunft des Vereins wertete Osswald die Altersstruktur – Beleg dafür das Königsschießen: Der älteste Platzierte war gerade einmal 23 Jahre alt. Allerdings: Die Anzahl der Mitglieder, die sich wechselweise als Kantinenwirte im Vereinslokal zur Verfügung stellen, schrumpfe kontinuierlich, sodass diese Last auf immer weniger Schultern verteilt werde.

Die Situation zu den Rundenkämpfen referierte Ralf Beathalter (siehe Kasten). Angesichts einer gut aufgestellten Jugendabteilung scheint der Schießbetrieb gesichert. Trotz stetiger Übergänge in die Schützenklasse zeigte sich Jugendleiter Christian Göhringer über das Interesse von acht Jugendlichen zufrieden. Gerade die Teilnahme an der Ferienfreizeit der Gemeinde würde sich immer wieder auszahlen.

Dass trotz der großen Investitionen noch ein kleiner Gewinn in der Vereinskasse blieb, lag laut Schatzmeisterin Franziska Becher an den nachträglichen Zuschüsse zur Dachsanierung. Um weitere Investitionen wie die Errichtung elektronischer Schießanlagen und eines Auswerteraums sowie die geplante Erweiterung der Küche stemmen zu können, wurde einstimmig die Erhöhung des Mitgliedsbeitrags auf 30 Euro (Jugendliche 20) beschlossen. Mit Alban Deger und Gerhard Osiander zeichnete Vorsitzender Osswald zwei Vereinsurgesteine aus dem Jahr der Wiedergründung für 60-jährige Mitgliedschaft aus. Eine Ehrung für 40 Jahre Vereinszugehörigkeit gab es für Karl Prien, Gerold Lang, Joachim Osswald und Rolf Becher. Willi Ritter und Oliver Hagenbach konnten diese Ehrung nicht persönlich entgegennehmen. 25 Jahre sind Horst Weyreter, Hans-Peter Kiefer und Dieter Bürkle im Verein.

Bericht von Frank Hansmann aus dem Offenburger Tageblatt (www.bo.de)